Nahrungsergänzungen für Fitnessanfänger

Zu den drei am häufigsten gestellten Fragen von Fitnessanfängern gehört sicherlich jene, welche Nahrungsergänzungsmittel, und ob man welche nehmen sollte.

Die Antwort darauf ist sicher keine einfache. Aber im Grunde genommen musst man keine Nahrungsergänzungen nehmen, speziell am Anfang. Trotzdem können Nahrungsergänzungsmittel ein Fitnessprogramm sehr gut unterstützen und bringen viele Vorteile mit sich.

Viele Menschen haben Angst vor der Einnahme, genauer gesagt vor den Nebenwirkungen. Alle Nahrungsergänzungen, die wir hier vorstellen, sind auf natürlicher Basis und kommen in der normalen Ernährung vor.

Nahrungsergänzungsmittel Whey Protein:

Ganz oben auf der Liste der Nahrungsergänzungsmittel steht das Whey Protein. Das Whey Protein (auf Deutsch Molkenprotein) ist ein Protein, welches extrem schnell verwertet wird und dazu führt, dass der Körper 20 bis 30 Minuten nach der Einnahme Aminosäuren ins Blut transportiert und dort beginnt, körpereigenes Eiweiß zu bilden.

Aufgrund dieser Eigenschaften eignet es sich ideal dafür, direkt nach dem Fitnesstraining eingenommen zu werden, wenn die Muskeln viel Protein brauchen, um sich wieder aufzubauen.

Whey Protein kann auch sehr gut am Morgen eingenommen werden, nachdem der Körper acht Stunden gefastet hat, und sehr dringend einen Proteinschub benötigt.

Des Weiteren sollte das Whey Protein nicht mit Milch gemischt werden, da Milch die Absorptionsrate verlangsamt, für die Whey so berühmt ist. Whey Protein sollte mit Wasser, Dextrose und Maltodextrin (ist ein wasserlösliches Kohlenhydratgemisch) gemischt, und nach dem Training eingenommen werden.

Neben dem Whey Protein ist es aber auch sehr wichtig, normale Proteine in deine Ernährung aufzunehmen. Proteine sind nicht nur grundlegende Bausteine für unseren Körper, sie helfen auch dabei, Gewicht zu verlieren. Bei der Einnahme von sehr viel Protein hilft man dem Körper dabei Muskeln statt Fett aufzubauen.

Kreatin als Nahrungsergänzung:

Nachdem du von der „Anfängerphase“ in die  „Amateurphase“ übergegangen bist, und schon etwas länger trainierst, solltest du damit anfangen, das Nahrungsergänzungsmittel Kreatin in deine Ernährung aufzunehmen.

Kreatin, ebenfalls natürlichen Ursprungs, befindet sich in unseren Muskeln und hilft dabei, Energie und Kraft zu erzeugen. Kreatine kann man in rotem Fleisch finden. Die Nahrungsergänzung mit Kreatin veranlasst die Muskeln, mit Kreatin gesättigt zu sein, und verursacht einen riesigen Kraft- und Muskelaufbau.

Wenn man sich an die Angaben des Herstellers hält, ist die Einnahme von Kreatin unbedenklich, aber trotzdem sollte man, vor der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln generell, immer mit einem Arzt sprechen.

Beim Starten einer Kreatinkur gibt es gewöhnlich eine Aufladphase, wo gerade in den ersten fünf Tagen sehr viel Kreatin eingenommen wird, um danach in normale Dosen überzugehen. Während der Einnahme von Kreatin sollte man unbedingt darauf achten, sehr viel Wasser zu trinken, da sonst Schäden an der Leber entstehen können.

Fazit:

Nahrungsergänzungsmittel sind neben der regulären Ernährung, einer der wichtigsten Punkte, wenn man Fitness betreibt. Bei der richtigen Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln, wie dem Whey Protein oder Kreatin, werden nur minimale bis gar keine Nebeneffekte auftreten, und die vielen Vorteile liegen auf der Hand.

Beitrag geschrieben von Katrin Bedard, am
Fitness und Sport bedeutet für mich: Den Lebensstil zu pflegen, der Freude macht und Lebensqualität sichert. Mein persönliches Motto lautet: "Ich kenne nur den Weg vorwärts!" - Katrin Bedard

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