Fitness

Fitness selbst ist ein Begriff, der aus der darwinistischen Lehre bekannt ist. „Survival of the fittest“ – das ist nicht das Überleben der stärksten und fittesten, sondern das Überleben der Lebewesen, die am besten an die Umwelt angepasst sind.

FitnessUnsere Gesellschaft stellt sich unter Fitness etwas anderes vor. Mit diesem Begriff sind körperliche Leistungsfähigkeit, gute Ausdauer, Kraft und Gesundheit verbunden. Manche denken auch, ein einfach ein flacher Bauch wäre der Inbegriff von fit sein. Ein fitter Körper hat auch häufig eine andere Form als der Körper eines Untrainierten, indem der Fettanteil geringer und der Muskelanteil höher ist. Auf Fitness Magazin findest du zum Beispiel tolle Bauch Beine Po Übungen für zuhause, aber auch Übungen für schlanke Beine, welche extrem effektiv sind.

Der Körper wird durch das Training kräftiger und leistungsfähiger – und natürlich straffer. Übungen für die Arme kann man zum Beispiel einfach und schnell in den Tagesablauf einzubinden. Dies wird erreicht durch regelmäßige körperliche Ertüchtigung, beispielsweise durch Fitnesstraining im Studio, Sport an der frischen Luft, Krafttraining, jedoch auch durch ganz einfache Maßnahmen, die in den Alltag integriert werden können, um ein Plus an Bewegung zu erzielen.

All dies führt dazu, dass mehr Kalorien verbrannt werden, um die Energie für den Sport zur Verfügung zu stellen, und Muskeln aufgebaut bzw. gestärkt werden müssen, um die Betätigung zu bewältigen. Auch das Herz ist betroffen – um der Beanspruchung gerecht zu werden, wächst es mit und wird kräftiger, hierzu ist es ratsam, mit einfach mit dem Joggen anfangen.

Es ist also nicht verwunderlich, wenn man nach einer gewissen Zeit bemerkt, dass der eigene Ruhepuls geringer wird und auch der Leistungspuls nicht mehr so in die Höhe schnellt wie vorher. Das ist ein Zeichen dafür, dass die Fitness sich verbessert.

Fitness ist ein erklärtes Ziel der meisten Deutschen, die auf ihre Gesundheit achten. Aus historischer Sicht gab es viele Gesellschaften, die großen Wert auf Fitness legten (man denke beispielsweise an die Olympischen Spiele Griechenlands), und in Jäger-und Sammler-Gesellschaften war die körperliche und mentale Fitness ein absolut zentraler Überlebensfaktor. Jedoch waren davon immer nur bestimmte Bevölkerungsgruppen betroffen. Der derzeitige Fitness Trend ist grundsätzlich anders.

Geschichte der Fitness

Dieser Trend entstand in seiner Ausprägung eigentlich erst im 19. Jahrhundert, als Sport (an der frischen Luft) als Ausgleich zum industriellen Arbeitsalltag entdeckt wurde. In der Zeit der Nazi-Herrschaft in Deutschland spielte die körperliche Ertüchtigung ebenfalls eine große Rolle, um schöne und kräftige „arische“ Menschen zeigen zu können.

Nach dem Ende der Diktatur spielte Sport dann erst einmal eine untergeordnete Rolle – im Deutschland der Nachkriegsjahre war neben Wohnraum schließlich auch Nahrung und Zeit bzw. Muße für körperliche Betätigung Mangelware. Dies änderte sich erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wieder, als aus den USA ein neuer Fitness Trend kam, bei dem es neben einem schönen, trainierten Körper auch um das neue Wohlbefinden, das sich mit Training erreichen lässt, ging.

Joggen (als Dauerlauf bekannt), Aerobic und Krafttraining gehörten zu den beliebtesten Sportarten. Seit dieser Periode hat sich der Fitness-Trend noch verstärkt, hat sich aber auch teilweise verändert, indem Wellness und bewusste Ernährung eine weitaus größere Rolle im Leben der meisten Sportler zu spielen begannen, als dies zu den Anfängen der Fall war.

Denn Fitness ist nicht länger nur körperliche Ertüchtigung, sie ist inzwischen Ausgleich zum Bürojob oder der anspruchsvollen Managertätigkeit geworden, lässt überflüssige Pfunde schmelzen, beschert einem einen flachen Bauch und macht den Körper straff, und sie führt in allererster Linie zu einem guten Körpergefühl, sodass Körper und Seele wieder voll im Einklang sind. Und Wellness ist gleich doppelt so schön, wenn sie als Belohnung auf ein hartes Workout folgt.

Positive Wirkungen der Fitness

Neben einem erhöhten Wohlbefinden, das nicht durch eine höhere Entspannung, sondern auch durch das angenehmere Gefühl eines kräftigeren, Herausforderungen besser gewachsenen Körpers entsteht, können sich Verbesserungen der Blutwerte (besonders in Verbindung mit einer gesunden Ernährung), der Figur und der Stabilität des Kreislaufs einstellen.

Zivilisationskrankheiten wie Fettleibigkeit, Diabetes, Rückenleiden und Herzkrankheiten werden durch ein häufiges Fitnesstraining stark verringert. Außerdem macht Sport den Kopf frei und schenkt eine verbesserte Konzentrationsfähigkeit.

Sport in Fitnessstudios

Der überwiegende Großteil der sportlich Aktiven trainiert derzeit in Fitnessstudios. Dies macht aus vielen Gründen Sinn, denn zum einen sind solche Studios relativ günstig, und gerade bei schlechtem Wetter wie Regen oder Glatteis ist es motivierender, ins „sichere“ Fitnesszenter zu gehen, als den Unwettern zu trotzen und dabei vielleicht krank zu werden.

In Studios trifft man häufig Gleichgesinnte, denen man sich anschließen kann, um das Trainingsziel zu erreichen (beispielsweise Abnahme von zehn Kilo oder ein durchtrainierter, muskulöser Körper). Das Trainieren in der Gruppe schafft zusätzliche Motivation, den viel beklagten „inneren Schweinehund“ zu überwinden. Außerdem bieten Fitnessstudios häufig interessante Kurse an:

  • Ausdauertraining
  • Rückenschule
  • Bauchmuskeltraining bzw. Bauch Beine Po Kurse
  • Aerobic-, Tanzkurse
  • Spinningkurse
  • Yoga und Pilates
  • und viele andere

bei denen man sich zu guter Musik richtig verausgaben kann. Nicht zuletzt gibt es inzwischen sehr viele Fitnesscenter, die Wellness-Angebote im Programm haben, beispielsweise Massagen, Schwimm- oder Saunalandschaften, die von vielen Sportlern auch gerne genutzt werden.

Sport im Freien

Viele Naturfreunde haben hingegen wenig Spaß am Fitness Training innerhalb von Studios, da sie die Natur und die frische Luft beim Sport benötigen. Sie unternehmen mit Vorliebe lange Radtouren, machen Nordic Walking, joggen, schwimmen in Seen oder Freibädern, rudern, fahren mit Inline Skates oder im Winter Ski.

Es erfordert zwar eine höhere Motivation, bei jedem Wetter zu trainieren, jedoch ist das Training an der frischen Luft gesünder und verbessert die körpereigenen Abwehrkräfte und die Thermoregulation enorm.

Alternative Sportarten

Es gibt unzählig viele Sportarten, die sehr viel Spaß machen und effektiv, aber noch nicht besonders bekannt sind, oder die nicht unbedingt als wirkungsvolle Sportarten wahrgenommen werden. Dazu gehören beispielsweise Yoga und Pilates, die die Tiefenmuskulatur beanspruchen und neben einer besseren Haltung und einer erhöhten Beweglichkeit auch zu einem schöneren Körper führen.

Der Fitness sind selbst kleinere Änderungen im Alltag zuträglich, beispielsweise das Treppensteigen statt den Aufzug zu nehmen, kleinere Strecken zu Fuß statt mit dem Auto zurückzulegen oder in der Straßenbahn einfach mal eine Haltestelle früher auszusteigen und den restlichen Weg zu laufen. Auch solche Maßnahmen erhöhen den Kalorienumsatz (Abnehmen durch Joggen), straffen den Körper und machen fit.

Übrigens lässt sich auch geistige Fitness trainieren, ganz ähnlich wie beim körperlichen Training, beispielsweise durch Sudoku- oder Kreuzworträtsel oder das Erlernen einer Fremdsprache.

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Beitrag geschrieben von Julia Lehmann